16. Juni - Rally-Obedience Turnier beim HSV Endingen

Beim Turnier in Endingen am Kaiserstuhl waren Winfried mit Freki und Armin mit Abi(gail) am Start.

Winfried startete in der Klasse Beginner.

Er ging dieses Mal aufs Ganze, sagte Top oder Flop und startete OHNE Leine.

Leider fand Freki alles andere interessanter als Parcour laufen, verließ diesen und schnüffelte hier und dort.
Diese Vorstellung musste dann leider mit n.B. (nächstesmal Besser) bewertet werden. Die Wertungsrichterin Daniela Novak ließ das Team jedoch den Parcour als Trainingslauf absolvieren, was im großen und ganzen dann doch noch gut klappte. Somit sind die beiden wieder um eine Erfahrung reicher und werden am "Gehorsam" weiter arbeiten.

Armin und Abi starteten in Klasse 1. Sie hatten im Parcour leichte Schwierigkeiten und mussten 3 Übungen wiederholen. Auch das bekannte Problem "Linksdrehungen" wirkte sich dementsprechend aus, denn die Wertungsrichterin Daniela, liebt Übungen mit Linksdrehungen. Somit ging das Team mit einem gut, mit 73 Punkten und der Hausaufgabe "Linksdrehungen üben" nach Hause.

9. Juni - THS Turnier bei den HF Spaichingen

Am Sonntag haben sich acht (mittlerweile Regen- und Matscherprobte) StarterInnen der THS Gruppe auf den Weg nach Spaichingen zum Turnier gemacht. Und, wie soll es auch anders sein, war regnerisches Matschwetter vorausgesagt. Die Truppe ließ sich davon jedoch nicht demotivieren und hat sich dort angekommen erst mal einen Überblick über die dortigen Platzverhältnisse geschaffen. Schnell war klar, oberste Priorität wird sein verletzungsfrei ins Ziel zu kommen. Auf dem Platz herrschten vom Regen der vorangegangenen Tage sumpfige Verhältnisse, mit jedem Schritt hat man das Wasser aus dem Boden gedrückt. Beim Aufwärmen am Rand des Platzes ist sogar einmal ein Frosch vor uns davon gehüpft. Mit dem Wetter hatten wir allerdings mehr Glück als wir dachten, der Vormittag war (zumindest von oben) komplett trocken und so machte sich die erste Starterin des Tages bereit. Stefanie Peter ist zusammen mit Bennet zu ihrem ersten Geländelauf angetreten. Über eine Distanz von 2000m ist das Team nach einer Laufzeit von 9:25 Min. im Ziel angekommen und sicherte sich somit souverän den dritten Platz.

Anschließend folgte die Unterordnung der Vierkampf StarterInnen. Den Anfang hat Elena Bross mit Nova im VK1 gemacht. Nova war nicht ganz bei der Sache, vielleicht hat sie auch Frauchens Aufregung gespürt. Trotzdem konnten Sie die Unterordnung mit soliden 48 Punkten abschließen. Danach war Andrea Geiger mit Bruno an der Reihe, ebenfalls im VK1. Auch Bruno war beim ersten Teil nicht immer 100% bei der Sache, konnte dann aber bei der Freifolge mit Sitz und Platz aus der Bewegung, sowie dem Abruf überzeugen. So wurde das Team mit 52 Punkten belohnt. Für Sandra Ludwig mit Fridolin (VK1) lief es dieses Mal leider nicht so rund. Fridolin war sichtlich abgelenkt, außerdem war ihm der Boden einfach zu nass, so dass er sich standhaft weigerte sich hin zu setzen oder gar hin zu legen. Da Fridolin aber bei der Fußarbeit freudig mitgelaufen ist, erreichten Sie trotzdem 40 Punkte.

Auch Ralf Ellermann mit Nando (VK1) hatte keinen guten Tag was die Unterordnung angeht. Denn auch für Nandos Geschmack war der Boden eindeutig zu nass um sich hin zu setzen oder zu legen. Da er auch beim übrigen Teil der Unterordnung nicht sehr motiviert schien, blieb es dieses Mal bei 36 Punkten. Es war einfach nicht sein Tag.

Für Matthias Peter mit Bennet lief es dafür umso besser. Die beiden starteten als einzige der Fridinger Truppe im VK3 und überzeugten mit einer starken Unterordnung. Sie ließen sich auch nicht von den nassen Bodenverhältnissen aus der Ruhe bringen, was dann mit 52 Punkten belohnt wurde.

Nachdem die Unterordnung erledigt war, ist bei einigen auch die Nervosität wieder etwas gesunken. Als nächstes ging es auf zu den Laufdisziplinen, wo dann auch Nadja Graf mit Matty im DK1 und Tanja Huber mit Tom im DK2 an den Start gegangen sind.

  • WhatsApp Image 2024-06-09 at 14.03.42
  • WhatsApp Image 2024-06-12 at 15.32.11
  • WhatsApp Image 2024-06-12 at 15.32.12 (1)
  • WhatsApp Image 2024-06-12 at 15.32.12
  • WhatsApp Image 2024-06-12 at 15.32.11 (1)


Nadja und Matty haben nur auf der Hindernisbahn beim ersten Durchgang vier Fehlerpunkte kassiert, ansonsten waren sie fehlerfrei unterwegs. Matty hatte sichtlich Spaß und ist freudig mit Nadja mitgelaufen. Tanja hatte mit Tom einen Wettervorteil, denn es war nicht zu heiß und so hat Turbo-Tom seinem Spitznamen alle Ehre gemacht und war schnell unterwegs. Die beiden haben nur beim Hürdenlauf zwei Fehlerpunkte bekommen und hatten ansonsten ebenfalls fehlerfreie Durchgänge. Sandra Ludwig gelang es zusammen mit Fridolin als einzige komplett fehlerfreie Läufe zu absolvieren. Aber auch bei den anderen StarterInnen waren Fehlerpunkte eher die Ausnahme als die Regel, so dass es insgesamt doch wirklich gute Ergebnisse erzielt wurden. Nachfolgend nun die Laufzeiten und Fehlerpunkt in der Reihenfolge Hürdenlauf, Slalom und Hindernisbahn:

  • – Elena mit Nova: 12,73/0; 17,18/0; 16,20/0; 11,88/0; 12,07/1 * Gesamtpunktzahl: 252
  • – Andrea mit Bruno: 16,10/0; 16,51/0; 16,82/0; 15,04/4; 14,37/0 * Gesamtpunktzahl: 244
  • – Sandra mit Fridolin: 17,53/0; 16,39/0; 15,80/0; 14,08/0; 14,43/0 * Gesamtpunktzahl: 237
  • – Ralf mit Nando: 17,61/2; 20,93/4; 16,28/0; 14,46/0; 14,43/0 * Gesamtpunktzahl: 221
  • – Matthias mit Bennet: 16,64/2; 20,94/0; 18,06/0; 13,55/0; 12,20/0 * Gesamtpunktzahl: 259 
  • – Nadja mit Matty: 15,84/0; 17,75/0; 16,33/0; 18,23/4; 19,23/0 * 1Gesamtpunktzahl: 184
  • – Tanja mit Tom: 14,45/2; 18,34/0; 16,71/0; 13,36/0; 13,75/0 * Gesamtpunktzahl: 201

 

Es ist also nicht verwunderlich, dass die Teams auch in der Gesamtwertung mit super Platzierungen nach Hause gefahren sind. Elena sicherte sich mit Nova den ersten Platz in Ihrer Altersklasse, ebenso wie Andrea mit Bruno. Sandra und Fridolin haben sich den zweiten Platz gesichert. Ralf kam mit Nando ebenfalls auf den ersten Platz. Und auch Matthias erreichte mit Bennet den ersten Platz. Nadja kam mit Matty im DK1 auch auf den ersten Platz, genauso wie Tanja mit Tom in DK2. Nach der Mittagspause (in der es dann doch auch mal etwas regnete) ging es weiter mit dem CSC. Zwei der drei gemeldeten Mannschaften waren Fridinger, und nach dem ersten Durchgang war schnell klar, dass die Fridinger den Sieg auch unter sich ausmachen werden. In der ersten Mannschaft starteten Matthias mit Bennet, Sandra mit Fridolin und Elena mit Nova. Die zweite Mannschaft bestand aus Andrea mit Aaron, Tanja mit Tom und Sandra mit Nelly. Der erste Durchgang war bei beiden Fridinger Mannschaften fehlerfrei und schnell mit nur einer Sekunde Unterschied. Für den zweiten Durchgang wurden dann nochmal alle Kräfte mobilisiert, denn beide Mannschaften wollten in freundschaftlicher Konkurrenz natürlich den Sieg mit nach Hause nehmen. Auch der zweite Durchgang war von beiden Mannschaften fehlerfrei absolviert worden. Diesmal war der Unterschied nur eine knappe Sekunde, da die erste Mannschaft aber bei beiden Durchgängen etwas schneller war, sicherte sie sich damit mit nur 2,13 Sek. Vorsprung in der Gesamtzeit den Sieg.

Mannschaft 1 hatte eine Gesamtzeit von 74,09 Sek, Mannschaft 2 hatte eine Gesamtzeit von 76,22 Sekunden. Jeweils mit 0 Fehlern.

Herzlichen Glückwunsch an alle Teams zu dieser tollen Leistung!

30. Mai bis 2. Juni - Turnierhundsport Seminar beim HSV Fridingen

Tag 1 - Fliegender Start

Es war ein regnerischer Frühlingstag im Jahr 2024, als 19 Teilnehmer und Teilnehmerinnen nach Fridingen reisten, um ihren Erfahrungsschatz zu erweitern. Diese Gruppe von Enthusiasten für Bewegung und Hundetraining kam aus allen Teilen Deutschlands und darüber hinaus (Österreich) zusammen. Einige von ihnen hatten sich auf eine lange Reise begeben, um an diesem besonderen Ereignis teilzunehmen.

Fridingen, normalerweise bekannt für seine sonnigen Tage und milden Temperaturen, präsentierte sich diesmal von einer völlig ungewohnten Seite. Die Nächte waren lau, doch auch die Tage waren nicht viel wärmer. Hinzu kam ein ungewöhnlich nasses Wetter, dass das Vereinsgelände in ein Wechselspiel aus leichtem und mäßigem Regen hüllte. Doch trotz dieser widrigen Umstände war die Stimmung unter den Teilnehmern harmonisch und voller Vorfreude.

Die Gruppe fand sich täglich auf einem weitläufigen Gelände ein, das speziell für ihr Training vorbereitet war. Hier konnten sie ihre Bewegungsabläufe und das Zusammenspiel mit ihren Hunden verfeinern. Jeden Tag begannen sie frühmorgens, wenn der Nebel noch über den Feldern lag und die Welt in ein mystisches Licht tauchte. Unter der Anleitung erfahrener Trainer arbeiteten sie an neuen Techniken und übten in einer nie dagewesenen Intensität.

Die Hunde, von verschiedenen Rassen und Charakteren, zeigten sich mal mehr und mal weniger begeistert von den Herausforderungen und der Aufmerksamkeit, die ihnen zuteil wurde. Es war faszinierend zu beobachten, wie sie mit ihren Besitzern kommunizierten und die neuen Aufgaben meisterten. Der Regen tat der Freude keinen Abbruch; vielmehr schien er die Bindung zwischen Mensch und Tier noch zu stärken. Die nassen Wiesen und matschigen Pfade wurden zu einem Spielfeld für Kreativität und Improvisation.

Die Abende verbrachten die Teilnehmer in gemütlicher Runde. Einige saßen zusammen in der rustikalen Unterkunft, wo das Kaminfeuer für wohlige Wärme sorgte, während andere sich in den nahegelegenen Pensionen zur Ruhe legten. Es wurden Geschichten ausgetauscht, Erfahrungen geteilt und Pläne für die kommenden Tage geschmiedet. Die regnerische Atmosphäre förderte das Gemeinschaftsgefühl, und die Gespräche flossen so unaufhaltsam wie der Regen draußen.

  • 0O0A6629
  • 0O0A6393
  • 0O0A6169
  • 0O0A6505
  • 0O0A5747
  • 0O0A5985
  • 0O0A7099
  • 0O0A5855
  • 0O0A6376
  • 0O0A7061
  • 0O0A5591
  • 0O0A5592
  • 0O0A6784
  • 0O0A7208
  • 0O0A6327


Die Beginne oder auch der Regenwurm...

Die Gruppe fand sich auf einem weitläufigen Gelände ein, das speziell für ihr Training vorbereitet war. Hier konnten sie ihre Bewegungsabläufe und das Zusammenspiel mit ihren Hunden verfeinern. Die ersten beiden Tage waren der Slalom-Technik gewidmet. Die Tage begannen früh, wenn der Nebel noch über den Feldern lag und die Welt in ein dämmriges Licht tauchte. Der Frühstückstisch war für die Teilnehmer bereits gedeckt, und die warme Atmosphäre half, die Motivation zu wecken.

Unter der Anleitung erfahrener Trainer arbeiteten sie von 9 bis 17 Uhr an neuen Techniken und übten in einer nie dagewesenen Intensität. Die Trainer führten die Gruppe durch detaillierte Demonstrationen und korrigierten die Bewegungen sowohl der Menschen als auch der Hunde. Jeder Schritt im Slalom-Parcours wurde analysiert und perfektioniert.

Die Hunde, von verschiedenen Rassen und Charakteren, zeigten sich mal mehr und mal weniger begeistert von den Herausforderungen und der Aufmerksamkeit, die ihnen zuteil wurde. Das wechselhafte Wetter setzte ihnen ebenfalls zu. Es war faszinierend zu beobachten, wie sie mit ihren Besitzern kommunizierten und die neuen Aufgaben zu meistern versuchten. Manche Hunde sprangen voller Eifer durch die Slalom-Stangen, während andere sich zunächst skeptisch zeigten und ermutigt werden mussten.

Der Regen tat so mancher Freude Abbruch. Es war beeindruckend, wie die Teilnehmer und ihre Hunde trotz des Regens die Hindernisse überwanden. Die Trainer lobten die Gruppe für ihre Ausdauer und ihren Einfallsreichtum. Am Ende der zweiten Trainingseinheit, als der Regen kurz nachließ und ein schwacher Sonnenstrahl durch die Wolken brach, wärmten Sie sich an heißem Tee und teilten ihre Erfahrungen und Erkenntnisse des Tages. Es wurde viel gelacht, und trotz der Herausforderungen des Wetters war die Stimmung gelöst und fröhlich.

In diesen Momenten wurde klar, dass die Verbindung zwischen Mensch und Hund durch das gemeinsame Training und die bewältigten Hindernisse noch tiefer geworden war. Die Gruppe hatte nicht nur ihre Fähigkeiten erweitert, sondern auch gelernt, dass wahre Stärke und Harmonie oft in den unerwarteten und schwierigen Momenten des Lebens zu finden sind.

Diese intensiven und lehrreichen Tage in Fridingen würden ihnen allen in Erinnerung bleiben. Die Reise war noch nicht zu Ende, und jeder wusste, dass noch viele weitere Herausforderungen und Erlebnisse auf sie warteten. Doch für den Moment genossen sie das Gefühl des Erreichten und die Gewissheit, dass sie gemeinsam alles meistern konnten.

  • 0O0A7080
  • 0O0A6967
  • 0O0A6485
  • 0O0A7050
  • 0O0A5827
  • 0O0A6239
  • 0O0A6243
  • 0O0A6646
  • 0O0A6513
  • 0O0A5501
  • 0O0A6154
  • 0O0A6299
  • 0O0A5528
  • 0O0A5741
  • 0O0A6622


Die Tage - Vorglühen

Die regnerischen Morgen in Fridingen begannen stets in einer ruhigen, fast meditativen Atmosphäre. Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen erwachten in ihren gemütlichen Unterkünften und begaben sich zum gemeinsamen Frühstück. Der Duft von frisch gebrühtem Kaffee und warmen Brötchen durchzog den Raum, während draußen der Regen sanft auf die Dächer prasselte. In dieser wohlig-warmen Umgebung nahmen sich alle die Zeit, um sich innerlich zu sammeln und sich auf den bevorstehenden Tag vorzubereiten.

Nach dem Frühstück, gestärkt und voller Energie, begab sich die Gruppe nach draußen, wo sie sich unter der Anleitung der Trainer den morgendlichen Aufwärmspielen und Übungen widmeten. Die Übungen waren vielfältig und anspruchsvoll, gestaltet, um sowohl körperliche als auch geistige Flexibilität zu fördern. Abstrakte Konstrukte aus Hindernissen, Slalomstangen und Balancebalken warteten darauf, umrundet, durchwandert und übersprungen zu werden.

Eine der Übungen verlangte von den Teilnehmern, sich mit zugekniffenen Augen auf ihren menschlichen Partner zu verlassen und sicher durch eine Menschentraube zu navigieren. Dies erforderte blindes Vertrauen und sicheren Tritt, besonders bei den wechselhaften Witterungsbedingungen. 

Neben diesen anspruchsvollen Aufgaben kam auch der Spaß nicht zu kurz. Spielerische Elemente wurden integriert, um die Motivation hoch zu halten und die Freude am gemeinsamen Tun zu fördern. Lachen und fröhliche Rufe hallten über das Gelände, während die Teilnehmer mit Begeisterung bei der Sache waren.

Dehnübungen rundeten das morgendliche Programm ab. Unter Anleitung der Trainer dehnten die Teilnehmer ihre Muskeln, lockerten Verspannungen und bereiteten ihre Körper auf die bevorstehenden Herausforderungen des Tages vor.

Nach dieser intensiven und erfüllenden Morgeneinheit folgte eine kurze Pause. Die Teilnehmer kehrten ins Trockene zurück, um sich aufzuwärmen und auszuruhen. Bei einer Tasse Tee oder Kaffee wurden die ersten Erlebnisse des Tages ausgetauscht. Es war ein Moment des Durchatmens, bevor es weiterging mit dem Tagesprogramm.

In dieser kurzen Pause wurde die Harmonie und das Gemeinschaftsgefühl der Gruppe spürbar. Trotz der regnerischen Bedingungen hatten sie bereits am Morgen viel erreicht und sich gegenseitig unterstützt. Es war klar, dass diese Zeit in Fridingen nicht nur ihre Fähigkeiten und das Zusammenspiel mit ihren Hunden verbessern würde, sondern auch tiefe, wertvolle Verbindungen untereinander entstehen ließ.

  • 0O0A5829
  • 0O0A6118
  • 0O0A5895
  • 0O0A6161
  • 0O0A6495
  • 0O0A6431
  • 0O0A5717
  • 0O0A7429
  • 0O0A6512
  • 0O0A7395
  • 0O0A6621
  • 0O0A6332
  • 0O0A5838
  • 0O0A5662
  • 0O0A5525


Die Beginne oder auch Schlangenlinien...

Die regnerischen Morgen in Fridingen verwandelten sich in ereignisreiche Tage voller konzentrierter Übungseinheiten und intensiven Trainings. Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen widmeten sich nun der Technik des Durchlaufens der Slalomtore, einer anspruchsvollen Disziplin, die präzises Timing, korrekte Körperhaltung und exakte Fußtechnik erforderte.

Jeder Tag begann früh, noch bevor die Sonne die dichten Wolken durchbrach. Nach dem Frühstück versammelten sich die Teilnehmer auf dem Trainingsgelände. Die Trainer erklärten die Details und Feinheiten der Slalomtechnik. Zunächst wurde der Fokus auf die richtige Schrittfolge gelegt. Es war entscheidend, dem Hund klar zu zeigen, wohin die Reise ging, und sicherzustellen, dass der Hund den nötigen Raum hatte, um die Tore zu durchqueren.

Die Trainer betonten, dass die richtige Körperhaltung und Ausrichtung elementar waren. Sie demonstrierten, wie man den Oberkörper ausrichtet und die Arme positioniert, um dem Hund die Richtung vorzugeben. Es war eine Herausforderung, die perfekte Balance zu finden, ohne dem Hund den Weg zu versperren. Mit jeder Demonstration und jedem Übungsdurchlauf wurde klarer, wie wichtig diese Elemente waren.
Ein weiterer kritischer Punkt war der Vorfußlauf, der notwendig war, um die erforderliche Geschwindigkeit zu erreichen. Die Trainer zeigten, wie man den Fuß setzt und den Körper nach vorne verlagert, um in einem gleichmäßigen Rhythmus durch die Tore zu laufen. Die Teilnehmer probierten es aus, korrigierten ihre Haltung und verbesserten ihre Technik unter den wachsamen Augen der Trainer.

Der Regen machte das Training nicht einfacher. Die nassen Wiesen und matschigen Pfade forderten die Trittsicherheit der Teilnehmer und die Geschicklichkeit ihrer Hunde. Doch trotz der widrigen Bedingungen zeigte die Gruppe Einsatz. Die Hunde, teils voller Eifer, teils etwas zögerlicher, arbeiteten eng mit ihren Besitzern zusammen. 

Während der Trainingseinheiten gab es immer wieder Momente des Austauschs und der Reflexion. Die Trainer gaben individuelles Feedback und halfen den Teilnehmern, ihre Bewegungen zu optimieren. Die Gruppe lernte, wie wichtig es war, kleine Anpassungen vorzunehmen, um die Leistung zu verbessern und den Hunden klare Signale zu geben.

Am Nachmittag, nach mehreren intensiven Übungsstunden, legte die Gruppe eine Pause ein. Die Teilnehmer fanden sich in einer gemütlichen Ecke des Geländes zusammen, genossen Snacks und heiße Getränke, und tauschten ihre Erfahrungen des bisherigen Tages aus. 

Nach der Pause ging es zurück an die Arbeit. Der Fokus lag weiterhin auf der Slalomtechnik, und jeder versuchte, das Gelernte umzusetzen und zu verfeinern. Die Fortschritte waren sichtbar, und die Motivation war hoch. Trotz des Regens und der Herausforderungen des Wetters wurde deutlich, dass sich die Mühe lohnte.

Die Tage vergingen schnell, und jeder Abend brachte die Gruppe näher zusammen. Bei warmen Mahlzeiten und geselligen Gesprächen reflektierten sie die Erlebnisse des Tages. Es war eine Zeit voller Herausforderungen, aber auch voller Erfolge und neuer Erkenntnisse. Die Teilnehmer hatten nicht nur ihre technischen Fähigkeiten verbessert, sondern auch eine tiefere Verbindung zu ihren Hunden und zueinander aufgebaut.

  • 0O0A5546
  • 0O0A5873
  • 0O0A6099
  • 0O0A6563
  • 0O0A6783
  • 0O0A5837
  • 0O0A5913
  • 0O0A5846
  • 0O0A6287
  • 0O0A5753
  • 0O0A6753
  • 0O0A6706
  • 0O0A5847
  • 0O0A5788
  • 0O0A5832


Abflüge und Abstürze

Nach den intensiven Tagen der Slalomtechnik folgte eine neue Herausforderung für die 19 Teilnehmer und Teilnehmerinnen in Fridingen: der Hürdenlauf. Der Morgen begann wie gewohnt mit einem herzhaften Frühstück, bei dem die Gruppe sich auf den bevorstehenden Tag einstimmte. Nach einer kurzen Phase der inneren Sammlung und des Aufwärmens machten sich alle bereit für die nächste Trainingseinheit.
Die Trainer versammelten die Gruppe auf dem weitläufigen Trainingsgelände und begannen mit den Instruktionen zum Hürdenlauf. Es wurde erklärt, dass es beim Hürdenlauf nicht darum ging, die Hindernisse wie ein Lemming zu überspringen, sondern diese elegant zu überlaufen. Die richtige Körperhaltung und Fußtechnik waren dabei entscheidend.

Die Trainer demonstrierten zunächst den korrekten Hürdenlauf. Sie zeigten, wie wichtig es war, den Vorfußlauf zu nutzen, um den notwendigen Vortrieb zu erzielen. Die Teilnehmer lernten, wie sie ihren Körper nach vorne lehnen mussten, um flüssig und schnell über die Hürden zu kommen, ohne an Geschwindigkeit zu verlieren. Dabei wurde auch die Haltung des Oberkörpers betont. Die Teilnehmer sollten aufrecht und stabil bleiben, um das Gleichgewicht zu halten und die Effizienz der Bewegung zu maximieren.

Ein häufiger Fehler, der korrigiert werden musste, war das Rudern mit den Armen in alle Himmelsrichtungen. Die Trainer betonten, dass die Arme kontrolliert und in einem natürlichen Bewegungsfluss gehalten werden sollten, um die Balance zu unterstützen und unnötige Energieverluste zu vermeiden.

Die Teilnehmer und ihre Hunde begannen mit den Übungen, wobei sie zunächst langsam und konzentriert die Hürden überliefen. Die Trainer gaben kontinuierlich Feedback und halfen dabei, die Bewegungen zu korrigieren. Es war faszinierend zu sehen, wie schnell die Gruppe Fortschritte machte. Die Hunde, teils voller Eifer, teils etwas zögerlicher, passten sich den neuen Anforderungen an und arbeiteten eng mit ihren Besitzern zusammen.

Nach einigen Stunden intensiven Trainings legte die Gruppe eine wohlverdiente Pause ein. Bei einer Tasse Tee und Snacks reflektierten sie die Herausforderungen und Erfolge des Vormittags. Die Atmosphäre war gelöst, und es wurde viel gelacht und erzählt.

Am Nachmittag ging das Training weiter. Die Teilnehmer wurden ermutigt, die Geschwindigkeit zu erhöhen und die Techniken weiter zu verfeinern. Es wurde darauf geachtet, dass die Bewegungen flüssig blieben und die Hunde sicher über die Hürden kamen. Die Trainer lobten die Fortschritte und gaben weitere Tipps, um die Effizienz zu verbessern.

Besonders beeindruckend war es, wie die Gruppe zusammenarbeitete. Die Teilnehmer unterstützten sich gegenseitig, gaben einander Feedback und halfen, die Hunde zu motivieren. Trotz des wechselhaften Wetters und der anspruchsvollen Übungen war die Stimmung harmonisch und voller Enthusiasmus.

Als der Tag sich dem Ende neigte, versammelte sich die Gruppe ein letztes Mal, um die Erlebnisse des Tages zu besprechen. Die Trainer lobten die Fortschritte und betonten, wie wichtig es war, die gelernten Techniken weiterhin zu üben und zu verfeinern.

  • 0O0A5974
  • 0O0A6986
  • 0O0A6401
  • 0O0A7547
  • 0O0A7072
  • 0O0A6511
  • 0O0A6198
  • 0O0A5743
  • 0O0A6756
  • 0O0A5992
  • 0O0A7536
  • 0O0A6006
  • 0O0A5956
  • 0O0A6616
  • 0O0A6486


VerwIRRungen und Abschiede

Am letzten Tag des Seminars in Fridingen erwartete die 19 Teilnehmer und Teilnehmerinnen eine besondere Herausforderung. Der Morgen begann wie gewohnt mit einem herzhaften Frühstück, doch es lag eine spürbare Aufregung in der Luft. Die Trainer hatten eine Kombination an Geräten und Hindernissen aufgebaut, die stetig abwechselnde Abläufe garantierte und das Erinnerungsvermögen der Teilnehmer auf die Probe stellte.

Nach einer kurzen Phase der inneren Sammlung und des Aufwärmens begaben sich die Teilnehmer auf das Trainingsgelände. Die Trainer erklärten die komplexen Abläufe der heutigen Übungen, bei denen Elemente aus dem Hürdenlauf, der Slalomtechnik und weiteren Hindernisparcours kombiniert wurden. Ziel war es, das Erlernte der letzten Tage auf Herz und Nieren zu prüfen.

Die Teilnehmer starteten nacheinander in den Parcours, und es dauerte nicht lange, bis sich erste Fehler einschlichen. Manche verirrten sich in den Abfolgen der Aufgaben, was jedoch nicht weiter verwunderlich war bei der Komplexität der gestellten Herausforderungen. Es wurde deutlich, dass gutes Teamwork gefragt war, sowohl zwischen Mensch und Hund als auch innerhalb der Gruppe. Jeder unterstützte den anderen, half mit Tipps und ermutigte die, die sich schwerer taten.

Die Trainer beobachteten aufmerksam, gaben Feedback und halfen, die Bewegungsabläufe zu korrigieren. Es war beeindruckend zu sehen, wie die Teilnehmer die Techniken aus den vergangenen Tagen anwendeten. Besonders die Kombination von Hürdenlauf- und Slalomtechnik stellte hohe Anforderungen an Körperbeherrschung und Konzentration. Doch trotz der Schwierigkeiten zeigte die Gruppe ermutigende Fortschritte.
Es war ein Tag voller intensiver Momente, aber auch voller Erfolgserlebnisse. Die Hunde, die anfangs noch skeptisch gewesen waren, arbeiteten nun harmonisch mit ihren Besitzern zusammen und meisterten die Hindernisse mit wachsendem Selbstvertrauen. Es wurde deutlich, dass das Training der letzten Tage Früchte trug und die Teilnehmer erheblich an Sicherheit und Können gewonnen hatten.

Nach der letzten intensiven Trainingseinheit versammelten sich alle zu einem gemeinsamen Mittagessen. In der warmen und gemütlichen Atmosphäre reflektierten sie das Seminar und tauschten ihre Eindrücke aus. Es gab eine offene Aussprache über die guten und weniger guten Seiten des Trainings. Jeder konnte seine Sicht der Dinge darlegen und über die eigenen Fortschritte sprechen. Die Trainer lobten die Anstrengungen und den Einsatz der Teilnehmer und gaben ihnen wertvolle Ratschläge für die zukünftige Arbeit mit ihren Hunden.

Zum Abschluss des Seminars packten die Teilnehmer ihre Sachen zusammen und bereiteten sich auf den teils langen Weg nach Hause vor. Es wurden Kontakte ausgetauscht und Versprechen gemacht, sich auch in Zukunft gegenseitig zu unterstützen und vielleicht bei einem weiteren Seminar wiederzusehen.

Während sich die Gruppe allmählich auflöste und die Teilnehmer sich auf den Heimweg machten, blieb das Gefühl einer erfolgreichen und bereichernden Woche. Jeder nahm nicht nur neues Wissen und verbesserte Fähigkeiten mit, sondern auch wertvolle Erinnerungen und neue Freundschaften.

Die Zeit in Fridingen hatte gezeigt, dass trotz widriger Bedingungen und anspruchsvoller Aufgaben durch gemeinsames Lernen und gegenseitige Unterstützung Großes erreicht werden konnte. Diese Erfahrungen würden die Teilnehmer und ihre Hunde noch lange begleiten und in ihrem weiteren Training und Alltag prägende Spuren hinterlassen.
Fortsetzung folgt... (2025)

26. Mai - Rally Obedience Turnier beim VdH Hagenbach

Schon am Vorabend sind Freki und ich mit dem Wohnmobil nach Hagenbach (nördl. Karlsruhe) angereist. Das Wohnmobil ist unser zweites Zuhause und wir wollten jeglichen Stress und Unruhe heraushalten.

Am Turniertag ging es morgens früh schnell zur Anmeldung und dann auf eine ausführliche (!) Hunderunde. Als Starter mit der Nr. 10 durften wir bald auf die Hundewiese. 

Schon im Vorbereitungsparcour wurde Freki nervös und kam auf die unmöglichsten Gedanken. Mit viel Ruhe starteten wir dennoch in den Prüfungsparcour: immer brav stehen bleiben, Leckerli geniessen und sauber die Schilder abarbeiten. Leider ist Freki aus einem „Platz“ vorzeitig aufgestanden. Und bei einer 360 Grad Runde wollte er nach der Hälfte nicht weiter herumgehen. Das notwendige zweite Kommando kostete zwar nur einen Fehlerpunkt, doch auch die Note „vorzüglich“. 

Es reichte mit 89 Punkten zu einem „sehr gut“ und einem ordentlichen 5. Platz. Für unser zweites Turnier hatte ich mir gar nicht so viel vorgenommen.

Aber wir haben ja noch ein paar Turniere vor uns, um mehr Ruhe und Konzentration hineinzubringen. Vielleicht klappt es dann auch mit weniger Fehlerpunkten – wer weiss?

Winfried Thomas

12. Mai - Obedience Turnier beim HSV Tübingen (THSV 07)

Bei Hammerwetter machte sich Iris wieder mal auf, eine Prüfung in Klasse 2 zu versuchen. Begleitet wurde sie von Sarah, die es sich nicht nehmen ließ, seelische und praktische Unterstützung zu leisten 😊.

Es war eine sehr familiäre Prüfung im kleinen Kreis – anscheinend wollten nicht so viele Leute am Muttertag auf dem Hundeplatz stehen. Den Teilnehmern konnte dies nur recht sein, der Verein hätte sich bestimmt über ein paar Starter mehr gefreut. 

Jutta Rössler bewertete zuerst die Begleithunde des ausrichtenden Vereins und dann auch die Obedience-Teilnehmer sehr fair und ausgesprochen nett. 

Iris und Izzy hatten leider einige kleine Kommunikationsschwierigkeiten, die zum größten Teil der dennoch vorhandenen Nervosität von Iris zuzuschreiben waren. Daher konnten sie die Trainingsqualität nicht ganz rüberbringen. Leider blieben zwei Übungen mit Null ohne Bewertung. Dennoch erreichten sie noch ein „sehr gut“. 

Fast alle anderen Übungen konnten im Bereich „vorzüglich“ bewertet werden. Von daher sind die beiden auf dem richtigen Weg und zufrieden mit ihrer Leistung an diesem Tag – jetzt heißt es vor allem an der Nervosität arbeiten 😊….

Vielen Dank an den HSV Tübingen und Jutta Rössler – die Fridinger kommen gerne wieder, vielleicht sogar mit ein paar mehr Startern in Zukunft.

12. Mai - Von bunten Socken, Hamburgern und Allerlei (beim HSF Hegau-Welschingen)

Mit herrlichem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen begann ein idyllischer Sonntagmorgen in dem verträumten Welschingen im Hegau bis die Turnierhundesportler und Hundesportlerinnen begleitet von zwei Hamburgerinnen auf dem Wettkampfgelände eintrafen. Fortan veränderte sich das Geschehen. Erste Bauarbeiten mit errichten der Pavillons wurden ausgeführt und Klappstühle installiert. Wettkampfvorbereitung durch Anlegen der Startnummern und Einsicht in die Startlisten wurden vorgenommen. Bei der Ausrüstung hinsichtlich der Schuhe konnte schon außergewöhnliches festgestellt werden. Dazu aber später mehr. Nun wollen wir mit dem Bääricht der Wettkämpfe beginnen.

Als erste der Fridinger Mannschaft hatte Nicole Seiffert mit Merle ihren Auftritt im Vierkampf 1. Mit dem Ziel der Leinenführigkeit und damit dem Vierkampf 1 ade zu sagen war das gewünschte Ziel, an diesem Tag. Wie die Leine richtig gehalten werden sollte, muss noch geübt werden. Gelegentliches abweichen und weite Winkel brachten den beiden geringe Abzüge ein. Auch die Endgrundstellung könnte noch korrekter ausgeführt werden. In der Freifolge konnte der Berichterstatter dann kaum noch Fehler entdecken. Eine kleine Hilfe durch Veränderung des Tempos bei dem Kommando Sitz und dem folgenden Platz brachten unwesentliche Abzüge ein. Die Unterordnung endete dann mit einem schrägen Vorsitz aber korrekter Endgrundstellung. Ihr Lohn waren dann 55 Punkte von 60 möglichen und dem Werturteil sehr gut.

Mit Startnummer 13 fieberte Heike Erath mit Tamo der Unterordnung in ihrem letzten Vierkampf 1 entgegen. Ihr schon zwanghafter Trieb nach 48 Punkten begleitete das Team zur Anmeldung beim Leistungsrichter Stefan Schwonke. Beobachtet von ihren Vereinskameraden, auch unter den Blicken von Quälix, absolvierten die beiden eine erstaunliche fast fehlerfreie Vorführung. Bei Der Leinenführigkeit war eine schlampige Endgrundstellung festzustellen. In der Freifolge dann etwas weite Kehrtwendung und ein Abweichen im Winkel ansonsten eine sehr gute Vorführung. Sitzübung im Vorzüglich und bei der Platzübung ein unnötiger kurzer Blickkontakt rückwärts zu Tamo brachten den beiden einen satten Punktestand von 57 Punkten ein.

Andrea Geiger bei ihrem ersten Auftritt mit Bruno im Vierkampf wurde zur vollen Zufriedenheit bewältigt. Beim Anmelden noch auf etwas mehr Abstand zum Leistungsrichter achten und dann loslegen. Eine sehr schöne Vorführung in der Leinenführigkeit mit einer etwas unsauberen Endgrundstellung, aber hohe Aufmerksamkeit in der Fußarbeit brachten nur geringe Abzüge ein. In der Freifolge eine gelungene Darbietung mit gelegentlichem schnüffeln am Boden und etwas weiten Winkeln. Nichts zu bemängeln gab es in der Sitzübung. Bei der Platzübung mit abrufen noch ein wenig auf die geforderten 30 Schritte achten und ein schräger Vorsitz beim Heranrufen waren die einzigen Fehler. Die Übung überzeugte auch durch ein sofortiges Annehmen des Kommandos Platz. Mit dem Werturteil gut und 49 Punkten können beide durchaus zufrieden sein.

Der letzte aus Fridinger Sicht im Vierkampf 1 war dann Ralf Ellermann mit Nando. Bei Ralf fehlt es noch etwas an Wettkampferfahrung in der Unterordnung. Die Vorführung der beiden in der Leinenführigkeit hätte bei sportlicherer Gangart durch aktivere Armhaltung noch ein par Pünktchen mehr eingebracht, aber sonst durchaus in Ordnung. Bei der Freifolge dann die Winkel und Kehrtwendungen, bei Blickkontakt von Nando zum Herrchen ausführen wäre die Fußarbeit noch besser möglich. Die Endgrundstellung hat Nando dann leider ausgelassen. Bei der Sitzübung ein leichtes Nachhängen und zögerndes Sitz war noch im Rahmen einer guten Darbietung. Die Platzübung im Angehen noch besser und auf die Schritte achten wurde sonst korrekt ausgeführt. Mit 46 Punkten beendeten beide dann ihre Unterordnung. Man hätte auch ein paar Punkte mehr vergeben können.

Ihren ersten Wettkampf im Vierkampf 2 gingen Beatrix Herr mit Bailee gelassen an. Im Vierkampf 2 gibt es keine Leinenführigkeit mehr, sondern es wird gleich mit der Freifolge begonnen. Die Freifolge wurde sehr schön ausgeführt. Bailee pendelte leicht und der Tempowechsel vom Joggen zum langsamen Schritt könnte schneller ausgeführt werden. Ein Abweichen in der Kehrtwendung waren dann auch die einzigen Unkorrektheiten in der Freifolge. Die Sitzübung in der Entwicklung noch im sehr gut, dann allerdings auf das Kommando Sitz legt sich Bailee ins Gras. Das war dann leider eine mangelhafte Ausführung. Dafür erfolgte dann bei der Platzübung eine schnelle und korrekte Ausführung. Beim Herankommen hat Bailee dann das Vorsitz vergessen und ist gleich in die Grundstellung gegangen. Da die Stehübung nun beim Vierkampf 2 neu dazukommt hat Trixi eine kleine Hilfe beim Kommando Steh gegeben. Der Hund sollte beim Kommando Steh ohne einen weiteren Schritt sofort stehen bleiben. Das hat Bailee dann auch so ausgeführt sehr zur Freude von Trixi. Aber das Vorsitz hat wieder gefehlt. Mit 48 Punkten im gut beendete das Team dann ihre Vorführung.

Nun kommen wir zu den Laufdisziplinen. Es wurde ersichtlich, woran in der Zukunft noch gearbeitet werden muss. Die sonst so gewohnten fehlerfreien Läufe sind leider ausgeblieben. Das könnte aber auch an der neuen Ausstattung der Fußbekleidung gelegen haben. Leckerli auf den Socken ist für die Hunde natürlich sehr ungewöhnlich und bedarf ihrer vollen Konzentration. Wie soll sich da ein Hund noch auf Hürden oder Hindernisse einstellen.  Es muss erwähnt werden das die Fridinger Mannschaft im Vierkampf und Dreikampf auf der Hindernisbahn sage und schreibe insgesamt 53 Fehlerpunkte einsammelte.

Nun die Zeiten mit Fehlerpunkten in der Reihenfolge Dreisprung, Slalom und Hindernisbahn:

  • Nicole mit Merle: 17,94/0; 13,78/0+15,95/0; 12,70/4+13,12/4 Endpunktzahl mit UO 249
  • Heike mit Tamo: 15,50/0; 15,08/0+14,98/0; 16,53/4+16,84/0; Endpunktzahl 249
  • Andrea mit Bruno: 22,90/2; 14,91/0+14,60/0; 13,55/0+14,27/4; Endpunktzahl 237
  • Ralf mit Nando: 15,30/0; 17,51/0+16,27/0; 23,88/8+16,59/8; Endpunktzahl 215
  • Trixi mit Bailee: 13,41/6; 18,21/0+18,35/0; 12,80/4+12,82/4; Endpunktzahl 238

Jetzt zu unseren Dreikämpfern Nadja Graf mit Matty im Dreikampf 1 und Tanja Huber mit Tom im Dreikampf 2. 

Nadja mit Matty absolvierten ihren ersten Auswärtswettkampf. Mit nur 2 Fehlerpunkten und einer Laufzeit von 19,62 Sekunden nach einer anfänglichen Motivationshilfe gelang dem Team ein ganz ordentlicher Lauf. Im Slalom dann zweimal ohne Fehler in 17,79 und 16,99 Sekunden auch eine beachtlich gute Laufzeit. Auf der Hindernisbahn nicht ganz ohne Fehler in 18,24 mit 5 Fehlerpunkten und 16,56 mit 8 Fehlerpunkten brachten dann 171 Punkte. Matty ist aber auch unser kleinster Hund und dann die hohen Hindernisse. Nadja meinte dabei sein und Spaß haben ist das Wichtigste. Sehr gute Einstellung.

Tanja Huber mit Tom im Dreikampf 2 war das Team mit den wenigsten Fehlern der Fridinger Mannschaft in den Laufdisziplinen. Und wäre Tanja ihrem Hund an einer Hürde nicht davongelaufen wären es insgesamt sogar 0 Fehler gewesen. Also der Dreisprung in 19,30 Sekunden und 2 Fehlern, der Slalomlauf in 25,14 und 28,16 Sekunden mit 0 Fehlern und auch die Hindernisbahn in 25,00 und 19,92 und fehlerfrei. Bedingt durch die warmen Wärmegrade für Turbo Tom schon tropische Sonneneinwirkung ergab es 160 Hitzepunkte.

Ganz überzeugen konnte die Mannschaft im CSC mit Andrea Geiger mit Aaron auf Bahn 1, Tanja Huber mit Tom auf Bahn 2 und Nicole Seiffert mit Merle auf Bahn 3. Dem reine Frauen-Dreamteam gelangen zwei absolute fehlerfreie Durchgänge in einer Gesamtzeit von 82,74 Sekunden. Hier war die Belohnung der erste Platz.

Im Shorty einer CSC ähnlichen Wettkampfart mit 2 Starterinnen trat ein uns völlig unbekanntes Team aus Hamburg in Erscheinung. Diesem Team war nicht ganz bekannt das nicht das Umlaufen der Hindernisse in der Prüfungsordnung steht sondern das überlaufen der selbigen. Im Nachhinein konnten die Läuferinnen als E. mit P. und N. mit M. identifiziert werden. Es reichte mit 20 Fehler zu Platz 4.

Zum krönenden Abschluss können wir Nicole mit Merle zum Aufstieg in den Vierkampf 2 und einem 2. Platz gratulieren. Ebenfalls den Aufstieg in den Vierkampf 2 erreichte Heike mit Tamo und dem 1.Platz. Andrea Geiger mit Bruno kam bei ihrem ersten Vierkampf 2 gleich auf den 2. Platz. Ralf mit Nando war in seinem zweiten Wettkampf im Vierkampf 1 der 1. Platz nicht zu nehmen. Auch Trixi mit Bailee in ihrem ersten Vierkampf 2 war der 1. Platz nicht zu nehmen. Nadja Graf mit Matty stand auch gleich auf dem 1.Platz in ihrem 2. Einsatz im Dreikampf. Die Serie mit ersten und zweiten Plätzen beendet Tanja mit Tom ebenfalls auf dem 1. Platz.

Herzlichen Glückwunsch an alle Fridinger Hundesportlern für ihren Erfolg an diesem schönen sonnigen Tag. Auch herzlichen Dank an die Unterstützung der mitgereisten Ultras.

9e1ddc24-2973-48b0-96a0-326c07704102
2d78388b-18ac-4513-8bf2-b63062f0f334
b30320f6-3061-431f-b82c-779243090685
e5c430ff-32f6-4a3d-ae4c-e6ae9b3158ee
56cf5a6d-a5c1-4c8c-bf5a-0733cab8aad6
1e375304-57dc-46ed-ad34-ae686abca72e
8e28e1ef-ef60-4865-9a40-70b068a77e13
89aab35a-a722-4304-95d8-1f3bdf3ec5f3
054c5109-f557-4642-bae9-8c42c17c3e4d


04. Mai - Rally-Obedience-Turnier beim SV OG Muggensturm

Auch bei diesem Turnier in Muggensturm, auf einem sehr schön gelegenen, schattigen Vereinsgelände, startete vom HSV Fridingen wieder lediglich das 2A-Team (Abi&Armin).

Bei idealen Bedingungen, es war trocken und sonnig mit 18°C, ging das Team nach dem ernüchternden Ergebnis vom letzten Turnier dieses Mal mit einer größeren Erwartungshaltung an den Start.
Ein SG (80-89 Punkte) hatte man sich vorgenommen.

Nach ausgiebigem Studium des Parcours sollte das auch möglich sein.

Sichtlich ruhiger und gelassener aber dennoch aufgeregt ging das Team in den Vorbereitungsbereich und anschließend an den Start. Fast alle Übungen wurden ohne Fehler absolviert.  Beim Slalom mit Ablenkung konnte Abi jedoch dem Duft der Leckerei im Napf nicht widerstehen und ließ sich nicht davon abhalten daran zu schnuppern. Bei 290° links bekam Abi ihr Hinterteil nicht rechtzeitig rum und stand deshalb kurz quer vor dem Hundeführer.

Zu guter letzt musste beim Wechsel von links nach rechts noch ein Doppelkommando eingesetzt werden.

Im Ziel hatte Armin aber ein gutes Gefühl das "persönliche Ziel" erreicht zu haben.

Das bestätigte sich dann auch nach der Besprechung mit der Wertungsrichterin.

Nach Abzug von 5 Punkten für's schnuppern, 3 Punkten bei der Drehung links und 1 Punkt für das Doppelkommando blieben am Ende 91 Punkte und somit ein V für Vorzüglich.
Mit dem 6. Platz von 14 Startern in Klasse 1 freuten sich die beiden wie "Bolle" und gehen zuversichtlich in weitere Turniere, mit der Hoffnung in Zukunft weitere Starter vom HSV Fridingen mitnehmen zu können.


28. April - Begleithundprüfung beim HSV Fridingen

  • IMG_0525
  • IMG_0488
  • IMG_0480
  • IMG_0475
  • IMG_0272
  • IMG_0274
  • IMG_0444
  • IMG_0457
  • IMG_0315
  • IMG_0268

Am vergangenen Sonntag fand die Begleithundprüfung statt, an der insgesamt 2 Personen zur Sachkundeprüfung und 6 Personen zur Begleithundprüfung antraten. 

Der Tag begann um 9 Uhr mit der Sachkundeprüfung, die von den Absolventen erfolgreich gemeistert wurde.

Kurz darauf begann der Unterordnungsteil auf dem Prüfungsplatz, bei dem gezeigt wurde, welche Ausbildung die Hunde erhalten hatten. Während einige Prüflinge diesen Teil gut absolvierten, hatten andere Schwierigkeiten. Leider fiel eine Person durch, da der Hund nicht dazu zu bringen war, seinem Frauchen beim Abliegen von der Seite zu weichen.

Eine besondere Premiere war eine Para-Starterin, die diesen Teil erfolgreich mit etwas Schützenhilfe absolvieren konnte. Danach folgte der abschließende Teil, der Stadtteil, der am Bahnhof in Fridingen stattfand. Hier mussten die Hunde ihren Gehorsam unter verschiedenen Ablenkungen wie Jogger, Fahrradfahrer und Anhalter am Fahrzeug unter Beweis stellen.

Nachdem alle Prüfungen erfolgreich abgeschlossen waren, kehrten alle zum Hundeplatz des HSV zurück. Im Vereinsheim wurden die Formalitäten erledigt, gefolgt von der Ehrung der erfolgreichen Teilnehmer. Die Begleithundprüfung haben erfolgreich bestanden: 

  • Tina Dett mit Kindle
  • Sigurd Geng mit Balou
  • Heike Erath mit Tamo,
  • Nicole D'Ernesto mit Bella
  • Ulrich Tobian mit Maylo
  • Arndt Kircher mit Lady.

28. April - RO Turnier beim HF Eichstetten

Leider wagte sich vom HSV Fridingen nur Armin mit seiner Hündin Abigail beim Turnier (Offene RO Meisterschaft der KG13) in Eichstetten an den Start. 

Aber wenigstens waren mit Kati und Klaus noch 2 Zuschauer vom HSV Fridingen vor Ort, die auch mal Turnierluft schnuppern wollten.

Nach dem rasanten Aufstieg mit nur einem Start beim ersten Turnier vor einigen Wochen in der Klasse Beginner, durfte das Team nun in der Klasse 1 starten

Dass diese Klasse doch um einiges anspruchsvoller ist als Beginner wurde bereits im Training und jetzt erst recht, schon beim ersten Blick auf den Plan des Parcours klar. So wartete sofort nach dem Start die erste Herausforderung auf die beiden, denn die erste Aufgabe bestand aus einer MSÜ (Mehrschilderübung), unter anderem mit Wechsel hinten von links nach rechts in Bewegung und das klappte schon im Training ohne Leckerli leider noch nicht zuverlässig.

Armin war sichtlich aufgeregt und angespannt und seine sonst sehr zuverlässige Hündin konnte seine, an diesem Tag, seltsame und ungewohnte Körpersprache oft nicht lesen. Abi wusste deshalb meist nicht genau was zu tun ist, stand vor einem Rätsel und konnte Armins Vorstellungen leider nicht umsetzen. 

Somit nahm das Team nur 59 Punkte mit nach Hause. Aber wie bereits vom THS gewohnt, steht für die beiden auch im Rally-Obedience der Spaß im Vordergrund. Viel wichtiger als eine hohe Punktzahl war außerdem das knüpfen neuer Kontakte und der Austausch mit diesen. 

Armin hat an diesem Tag wieder viel Input bekommen und nimmt viele neue Erfahrungen, Ideen und Impulse mit, die er an die Trainingsteilnehmer seiner Gruppe weitergeben wird. 

Somit ging für beide ein toller erlebnisreicher Tag zu Ende.

21. April - THS Turnier beim HSV Endingen

Die schwäbische Toskana ist immer eine Reise Wert. So könnte es im Reiseprospekt stehen. 

Heike Erath mit Tamo und Trixi mit Bailee wollten dieses Feeling in Endingen am schönen Kaiserstuhl genießen. Sie hatten sich zu den Kreismeisterschaften im THS der Kreisgruppe 13 angemeldet. Als Heike (noch kein Nickname) mit Tamo ihr Ziel den Aufstieg in den VK 2 zu schaffen an den Start gingen, war das Wetter alles andere als Toskana like. In der Leinenführigkeit und in der Freifolge gab es wenig Grund zu meckern. Diese Aufgaben wurden gut gelöst. Allerdings warum soll ich mich in nasses Gras setzen wenn es auch anders geht so dachte Tamo. Die Platzübung mit etwas Hilfe war wieder möglich. Heike hat ihr Minimalziel mit 48 Punkten in der Unterordnung erreicht. In den Laufdisziplinen hat sie von den Zeiten her aus längst vergangenen Tage wieder anknüpfen können. 

Ach ja es hat angefangen zu regnen und kalt war es auch. Das überlaufen der 4 Hürden mit umrunden der Wendestange gelang in 15,76 Sekunden und fehlerfrei. Im Slalom wurden die Tore in  14,30 und 14,85 Sekunden durchlaufen. Leider musste Tamo am zweiten Tor außen vorbeilaufen, weil da für 2 nicht mehr genug Platz auf der linken Seit war. Leider 4 Fehlerpunkte. Im zweiten dann fehlerfrei. Auf der Hindernisbahn war in beiden Läufen nur einmal die Stange beim Hochweit zu hoch. Auch hier in 16,40 und 16,29 Sekunden eine kämpferische Leistung. Am Ende gab es dann 240 Punkte. Heike war mit ihrem Tamo bei nun wieder windigem Nieselregen zufrieden. Den Aufstieg schaffen sie dann das nächste mal.

Trixi war mit Bailee etwas später an der Reihe. Übrigens das Wetter hat wieder gewechselt. Es sollte ihr letzter VK 1 werden. Eine Unterordnung mit dem Werturteil sehr gut war die Belohnung für eine tolle fast fehlerfreie Vorführung. Schon ein gutes Polster für die Laufdisziplinen. Zwischenzeitlich etwas Graupel. Das Sorgenkind der Hürdenlauf mit 20,23 Sekunden und Stopps zwischen den Hürden war dennoch fehlerfrei. In den Slalomläufen wurde dann auf vermeiden von Fehlern geachtet. Der erst Lauf in 14,83 Sekunden mit 0 Fehlern und der zweite Lauf durch eine leichte Korrektur in 16,63 Sekunden, aber auch 0 Fehlern waren dann zufriedenstellend. 

Auf der Hindernisbahn hatte Trixi dann Mühe Bailee zu folgen. Jetzt hat die Sonne gescheint. Am Hochweit hat Bailee dann die erst Stange ausgelassen und ist dann über die zweite Stange gehüpft. Mit diesen 2 Fehlern war der Wettkampf dann beendet. 14,00 und 14,62 Sekunden waren eher das Ziel eine Verletzung zu vermeiden statt Tempo zu bolzen. Ihr Ziel mit 250 Punkten den Aufstieg in den VK 2 zu schaffen wurde erreicht.

Beiden Sportlerinnen vom HSV Fridingen mit ihren vierbeingen Partnern Gratulation zu den guten Ergebnissen bei stetig wechselnden Wetterbedingungen. Heike mit Tamo schafften den 2. Platz und Trixi mit Bailee den 1.Platz. 

Mit einem letzten Gruß bei Sonnenschein ging es wieder nach Hause.
Quälix

14. April - THS Turnier beim VdH Rottenburg

Wir THS’ler haben am Sonntag unser erstes Turnierhundsport (THS) Turnier in Rottenburg am Neckar bestritten. Leider konnte Andrea nicht teilnehmen, da Bruno noch nicht fit war und Ralf musste morgens auch leider kurzfristig absagen. Ihn hat es über Nacht erwischt.

Trotz alle dem kamen Andrea und Nadja zum Turnier und haben das Team angefeuert. Andrea fotografierte zudem noch um Beweise für die Nachwelt zu haben.

  • 2N4A1309
  • 2N4A0917
  • 2N4A1103
  • 2N4A1131
  • 2N4A1424
  • 2N4A1379
  • 2N4A1480
  • 2N4A1288
  • 2N4A1256
  • 2N4A1436
  • 2N4A1496


Es waren 2 Leistungsrichter vor Ort und einer war neben Norbert der strenge „Quälix“, von dem der eine oder andere vielleicht schon gehört hat.

Das Turnier begann mit der Vorprüfung, die Sandra mit Fridolin erfolgreich bestanden hatte. Sie war super aufgeregt, was gar nicht nötig war. Denn die Beiden haben einen wirklich tollen Gehorsamsteil hingelegt und wurden zu Recht mit einem „sehr gut“ belohnt. Fridolin lief durchgängig schön und freudig durch den Parcours und es hatte Freude gemacht, den beiden zuzuschauen. Auch der Verkehrsteil ging reibungslos, so dass die Beiden gleich mit dem Dreikampf starten konnten.

Hannah hatte sich mit Tamani an den Verkehrsteil gewagt, was auch für die Beiden überhaupt kein Problem war und sie selbstverständlich bestanden haben. Glückwunsch an die Vier!

Dann gingen Trixi mit Bailee an den Start ihres ersten VK1 (Vierkampf). Die Unterordnung lief richtig gut. Bailee war voll da und führte alles zackig aus, die einzigen Fehler hatte Trixi gemacht, die (warum auch immer) übertrieben in die Winkel gelaufen ist und beim Abrufen mit den Hüften gewackelt hatte. Aber nun ja, sie muss da einfach noch Erfahrung sammeln ;o). Trixi hatte sich vorgenommen, den Sportteil für beide noch gemütlich anzugehen und war mit 2 fehlerfreien Durchgängen im Slalom mit 16,15 und 15,07 zufrieden. Bei den Hürden hatte sie jedoch mit der Energie des kleinen Wichts zu kämpfen, die völlig überraschend vorgeprescht ist (das hat Bailee noch nie gemacht). So dass Trixi 2x halten musste. Mit gnädigen 2 Fehlern bei 20,39 sek. konnte sie auch da zufrieden sein. Bei der Hindernisbahn konnte Bailee es endlich krachen lassen. Sie hatten fehlerfrei mit 14,06 und 13,33 und einem Gesamtergebnis von 250 (Platz 2) exakt das gesteckte Ziel erreicht.

Bei dem ersten Vierkampf von Nicole mit ihrer Merle wollte der Gehorsam leider nicht so richtig funktionieren. Nicole hatte mit der Aufregung zu kämpfen, die sich leider übertrug. Bei der Führigkeit an der Leine war Merle dann doch sehr mit anderen Dingen beschäftigt und auch sonst war irgendwie der Wurm drin, sodass es leider nur 42 Punkte waren. Dafür lief der Sportteil dann umso erfreulicher und sie waren überall fehlerfrei. Beim Slalom liefen sie mit 15,3 und 14,72 sehr stabil und routiniert durch und auch der Hürdenlauf war sehr homogen mit 18,84 (Merle prescht sonst schon auch mal gern vor), was sehr erfreulich war! Abgeschlossen haben sie mit zwei sauber gelaufenen Hindernisbahnen mit 12,11 und 12,31, bei der Merle sichtlich Spaß hatte, drüber zu rasen. Die beiden wurden mit 244 Punkten und Platz 4 belohnt.

Hannah wollte sich im VK2 die 2. Qualifikation mit Nelly holen, doch bei der Unterordnung hatten sie leider auch Pech. Nelly zeigte 2 tolle Steh statt Sitz und Platz und lief dann beim Steh Hannah hinterher (sie hätte ihre Zuneigung gerne später zeigen können). Schade, so waren es dann leider nur 36 Punkte. Gott sei Dank nahm es Hannah sportlich, dies kann mal passieren und beim nächsten Mal klappt es bestimmt wieder besser. Auch der Slalom ging nicht ganz so gut wie gewohnt, im 1. Durchgang gab es 4 Fehler bei 21,46 sek., da Nelly die Stangen umgangen hatte, der 2. Durchgang ging dann fehlerfrei bei 16,01 sek.! Auch die Hürden wollten nicht richtig flutschen mit 4 Fehlern, aber einer guten Zeit von 13,93. Dafür lief die Hindernisbahn wieder richtig gut mit schnellen 11,52 und 11,33 Sekunden. Mit 234 Punkten erreichten Sie den 1. Platz.

Ergebnisse des Turnieres
Mehr Daten, mehr Fakten. Alle Teilnehmer des Turnieres auf den Ergebnislisten des Veranstalters.
2024-04-14_Ergebnislisten_VP VdH Rottenburg[382].pdf (309.14KB)
Ergebnisse des Turnieres
Mehr Daten, mehr Fakten. Alle Teilnehmer des Turnieres auf den Ergebnislisten des Veranstalters.
2024-04-14_Ergebnislisten_VP VdH Rottenburg[382].pdf (309.14KB)

Nach erfolgreich abgelegter Prüfung ging es dann auch gleich für Sandra mit Fridolin an den Start. Beinahe routiniert sah ihr erster Dreikampf aus. Beim Slalom waren sie richtig schnell mit 13,70 und 13,34, ebenso die Hürden liefen problemlos in einer schönen Zeit von 14,63 Sekunden, Fridolin lief stets freudig und sicher neben Sandra. Bei der Hindernisbahn ließ Fridolin im 1. Durchlauf 3 Hindernisse aus, das war allerdings Sandra geschuldet. Diese hat es gemerkt und gleich richtig die Führung umgesetzt, so dass der 2. Lauf perfekt lief (18,03 und 14,71 Sekunden), so dass sie letztendlich verdient den 1. Platz belegt hatten.

An den DK2 wagten sich Tanja mit ihrem Tom. Tom ließ es im Slalom gemütlich angehen und machte Tanja deutlich, dass bei diesen doch recht warmen Temperaturen in der Ruhe die Kraft liegt mit 23,6 und 25,7 sek. trabte er genüsslich, aber fehlerfrei, durch den Parcours. Im Hürdenlauf hatten sie dann 2 Fehler bei 24,64 sek. Die Hindernisbahn lief im 1. Lauf gut mit 22,53, im 2. Lauf (26,54) hatte Tom leider ein Hindernis ausgelassen, welches der Richter auch noch überraschender Weise gesehen hatte. So erreichten sie dennoch mit 151 Punkten den 1. Platz.

Abschließend war es ein schöner Tag, mit unseren HSV’lern, der bei sommerlichen Temperaturen für alle wieder mal eine Bereicherung war.

Eure Trixi 

13. April - Ehrung durch die Stadt Donaueschingen


  • DS_0P2A6148
  • DS_012A2451
  • DS_012A2462

29. bis 31. März - StrongDog Wild & Dirty South

Am Karfreitag machten sich 9 hochmotivierte Sportler:innen zusammen mit 4 Equipment Manager der THS Gruppe auf den Weg ins ostbayrische Rieden um beim StrongDog Wild & Dirty South zu starten. Das Team der Equipment-Managern begleitete uns, sei es zum Fotografieren oder auch nur zum Jacke tragen.

Der StrongDog ist ein Canicross-Lauf, bei dem zeitversetzt gestartet wird. Die Strecken verlaufen über Wiesen, Waldwege und diverse Hindernisse. Mit 2km Shortrun (ca. 10 Hindernisse), 5km Midrun (ca. 20 Hindernisse) oder 8km Longrun (ca. 30 Hindernisse) war für jeden etwas geboten worden.

Nach dem Vet-Check und der Ausgabe der Startnummern am Freitagabend ließ man den Abend gemütlich in der Pension ausklingen. Die Gastwirte bekochten uns bayrisch Traditionell sehr lecker und wir waren schon ganz gespannt auf unseren Lauf am Samstag.

Zwischen 8 und 10 Uhr fanden die Sportlermeetings statt, in dem alle Teilnehmer:innen alle wichtigen Informationen zum bevorstehenden Lauf erhielten.
Danach ging es dann endlich los. Wir starteten in drei Teams. 

Zuerst ging das Team „Jung und fit, nix mit Strick“ mit Andrea, Ellie und Nicole an den Start für die 5 km.

Anschließend starteten ebenfalls für die 5 km das Team „Slow and old, but gold“ mit Nadja und Ralf.

Und zum Schluss gingen die „THS Grufties“ mit Beate, Heike, Trixi und Uwe an den Start, natürlich „gruftiegerecht“ auf die 2 km Strecke.

Es war ein absolutes Erlebnis. Wir hatten mega viel Spaß. Wir bewältigten Hindernisse, sei es oben drüber oder unten durch, rannten durch den Wassergraben und die Harten schwammen durch den Karpfenteich. Und es tat einfach gut, mal ganz ohne Wettkampfdruck zu starten.

Alle kamen völlig durchnässt, aber glücklich strahlend im Ziel an.
Wir belohnten uns hinterher mit einem leckeren Eisbecher in Rieden und ließen den Abend gemeinsam in unserer Pension gemütlich ausklingen.

Am Sonntag machten sich dann nochmal Andrea und Ralf auf die 5 km Strecke und Beate auf die 2 km. Alle anderen feuerten sie an.
So machten sich dann Alle glücklich und zufrieden auf den Heimweg und die ersten Tickets für nächstes Jahr sind schon gebucht.

  • 6be7d14b-f49a-4c20-a911-843af851cc8b
  • 4e07a7de-a329-4752-919b-5e34ea7fe43e
  • a3ea790b-5c12-4b24-9ee7-a6cdf35dc7ce
  • 47ac247f-aab4-4948-91c3-7784021d249e
  • 5c1b404c-3689-4810-9533-9589efc708b4
  • f1e2762c-db95-4679-81d8-af8a6c2430e4
  • 92e8228e-1234-49dd-84cc-f537819dec4d
  • 1487b420-c27b-481e-9983-267124d87d11
  • 8e9fbc90-c5f6-4ecd-b695-1d45087e726b
  • d0dd91b6-3877-446e-b84b-2c70fb33c8b1
  • 3ca40164-47ae-4f30-8cd5-d35495dd5911
  • thumbnail-26
  • thumbnail-25
  • thumbnail-24
  • thumbnail-19


16. März - RO Turnier beim ASSD Löffingen

Neue Sportart beim HSV Fridingen kann bereits schon ersten Erfolg aufweisen.

Die noch junge Sportart Rally-Obedience, welche seit April 2023 beim HSV Fridingen angeboten wird, ist erfolgreich in die Turniersaison gestartet.
Am vergangenen Samstag gingen 2 Teams des HSV Fridingen beim Reithallenturnier des ASSD in Löffingen an den Start.

Für beide Teams war es der erste Turnierstart im Rally-Obedience.

Armin Joswig mit seiner 7-jährigen Hündin Abigail belegte mit 97 Punkten (maximal 100 erreichbar) und somit mit der Note vorzüglich den 4. Platz unter den 16 Startern in der Klasse Beginner.
Damit schaffte das Team, mit nur einem Start in der Klasse Beginner, bereits den Aufstieg in die nächste Klasse 1.

 Auch Winfried Thomas mit Freki ging in Löffingen an den Start. Er konnte immerhin noch 65 Punkte, aber vor allen Dingen auch einiges an Erfahrung, mit nach Hause nehmen. Mit seinem Ergebnis erreichte er Platz 15.

Für weitere Starts, auch von anderen Mitgliedern, wünschen wir viel Erfolg.

25. Februar - Abschied von Gebhard Binder

Liebe Vereinsmitglieder,

heute Nachmittag ist unser langjähriges Vereinsmitglied, langjähriger Trainer und ehemaliger Vorstand Gebhard Binder nach kurzer, schwerer Krankheit gestorben.

Heike Erath hat ihm diese Abschiedsworte und Collage gewidmet:


"Wenn du bei Nacht den Himmel anschaust, wird es dir sein, als lachten alle Sterne, weil ich suf einem von ihnen wohne, weil ich auf einem von ihnen lache" (Antoine de Saint-Exupéry)


Lieber Gebhard, 

ganz sicher sitzt du da oben auf deinem Stern, zusammen mit deiner Briska, und lachst. 

Denn du warst immer so ein fröhlicher und herzensguter Mensch.

Aber wir hier unten sind fassungslos und traurig. 

Wir haben einen tollen Trainer und Hundesportler verloren. 

Jedoch eines ist ganz sicher, wir werden dich nie vergessen und du wirst immer in unseren HSV-Herzen sein....


† Ruhe in Frieden




E-Mail
Karte
Infos